Steganographie

Der Begriff Steganographie stammt aus dem Griechischen und bedeutet „verborgenes Schreiben“. Es betitelt die Kunst und gleichzeitig auch Wissenschaft der verborgenen Speicherung bzw. Übermittlung von Informationen.

Das Wichtigste bei einer steganographischen Nachricht ist der Fakt, dass dem Gegner nicht einmal bewusst ist, dass überhaupt eine verschlüsselte Nachricht vorliegt. Demnach liegt das Hauptziel darin Informationen zu vertuschen.
Die Steganographie unterscheidet sich von der Kryptographie dadurch, dass bei der Kryptographie dem Feind durchaus ersichtlich ist, dass eine geheime Botschaft übermittelt wurde. Wie diese Steganographie übermittelt wird, bleibt dem Benutzer frei gelassen.

In vielen Fällen eignet sich jedoch die Einbettung der Information in eine zugänglich überbrachte Nachricht, aber auch die Verwendung von „unsichtbarer“ Geheimtinte ist denkbar.

Im Weiteren gilt es die symmetrische von der asymmetrischen Steganographie zu unterscheiden. Die symmetrische Übermittlung von Informationen sieht vor, dass sowohl Sender als auch Empfänger zuvor einen Geheimcode vereinbart haben, den sie beide genauestens kennen, sodass beide die Nachricht verstehen.

Dies ist auch der übliche Vorgang bei einer Steganographie. Theoretisch gibt es auch das asymmetrische Vorgehen, indem ein Schlüssel zum eigentlichen Lesen der Mitteilung mitverschickt werden muss, der allerdings wirklich nur in die Hände der Beteiligten gelangt. Dies ist sehr schwer realisierbar und kam daher auch noch nie vor.

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