Die Spurensicherung betitelt das Aufgabenfeld in der Forensik, also kriminalistisch bedeutsame Spuren sicherzustellen und sie steht auch für die entsprechende Polizeieinheit, die sich mit der Spurensicherung beschäftigt. Hierbei steht die Ermittlung von Sachbeweisen im Vordergrund, weniger die von Personenbeweisen.
Die Spurensicherung umschließt die Felder der Spurensuche, Spurenerfassung (Kodierung) und der Spurenauswertung. Sie dient dadurch der Beweissicherung und versucht Material zu ermitteln, das eventuell später vor Gericht verwendet werden kann.
Aus diesem Grund muss mit den Spuren auch äußerst sorgsam umgegangen werden und die Ermittler fassen nie mit bloßen Händen das Material an, sondern tragen Handschuhe und teilweise sogar Ganzkörper-Schutzkleidung. Das Auffinden von Fingerabdrücken oder von Blut sind meist sehr geeignete Spuren, die auf den Tathergang verweisen können.
Vor Gericht dienen solche Spuren letztlich lediglich als Indiz und können nicht allein als Beweis angesehen werden. Allerdings können viele solcher Indizien meist auch einen Täter überführen oder dieser gesteht die Tat nachdem er sich mit dem Beweismaterial konfrontiert sieht.

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